November 1

Drei Punkte aus dem „Ich fühl mich kacke“ Starterpaket und wie man da raus kommt

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Viele Menschen fühlen sich tagsüber oft antriebslos, schlapp, unzufrieden und grummelig. Wenige Menschen versuchen jedoch, der Sache auf den Grund zu gehen und etwas daran zu ändern.

Antriebslosigkeit ist eine fiese Sache. Auf der einen Seite lähmt es einen, auf der anderen Seite ist es ja auch nicht direkt mit Schmerzen verbunden. Man kommt auch antriebslos meist ganz gut durch den Tag, kriegt eben nur nicht viel auf die Kette – allen voran das Ändern der Gründe für die nicht vorhandene Energie.

Oft werden die Gründe an der falschen Stelle vermutet. Von Vitaminmangel, über den Mondkalender bis hin zu Depressionen. Die größten Hebel fürs Wohlbefinden werden jedoch völlig ignoriert, obwohl sie bei genauem Hinsehen so offensichtlich sind.

In diesem Artikel möchte ich einmal das „Ich fühl mich kacke“-Starterpaket mit den 3 wichtigsten Punkten mit dir durchgehen. Du kannst dabei selbst schauen, ob dir bei ein oder zwei Punkten ein Licht aufgeht. Wenn du selbst unter Antriebslosigkeit leidest, würde ich mich wundern, wenn nicht.

Ich dachte übrigens früher auch immer meine Antriebslosigkeit „wäre halt so“. Aber hat sich mittlerweile komplett geändert. Mit ein paar Umstellungen im Alltag taucht meine Antriebslosigkeit mittlerweile nur noch selten und phasenweise auf. Nicht wie früher, wo ich fast jeden Tag gegen sie angekämpft habe.

 

Was wir essen (riesiger Hebel)

Erstes Thema, wichtigstes Thema… Surprise: Was wir oben in unseren Mund rein schieben und stundenlang in unserem Bauch verdauen hat großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Klingt so simpel, so logisch, oder? Warum tun dann viele Mesnchen so, als wäre es egal?

Stark verarbeitete Lebensmittel haben allerlei Zusätze, die uns beim Essen meist nicht auffallen, die aber Einiges bei uns verursachen. Beispiel: Zucker. Fast alle verarbeiteten Lebensmittel haben Zuckerzusätze. Selbst wenn sie gar nicht süß schmecken.

Dafür gibts viele Gründe. Ein Grund ist die Verteufelung von Fett. Da Fett aber ein guter Geschmacksverstärker ist, er aber nicht ins Produkt darf, muss halt Zucker hinein.

Ein anderer Grund ist, dass Zucker einen sprichwörtlich als Konsument bei der Stange hält. Eine leckere Soße mit ordentlich Zucker mag nicht unbedingt süß schmecken, aber sie schmeckt besser als ohne – und wir haben Lust auf mehr und mehr. Was passiert? Der Blutzuckerspiegel steigt schnell, sinkt aber auch recht schnell wieder. Auf das Zuckerhoch folgt Müdigkeit und Energielosigkeit.

Ein Nussriegel mit allerlei Zusätzen, in dem nur ein paar wenige Nüsse rumnschwimmen, gibt dir z.B. schnelle Energie, die ist aber genau so schnell wieder weg. Ein Handvoll echter Nüsse knallt nicht so (da kein Zucker), aber hat eine viel längere Wirkung.

Außerdem: Wenn eine Mahlzeit schwer verdaulich ist, dann wird durch den Magen-Darm-Trakt mehr und durch das Gehirn weniger Blut gepumpt, sodass das Hirn weniger mit Sauerstoff versorgt wird. Das führt zu Müdigkeit.

Sich an unverarbeitete Lebensmittel umzugewöhnen dauert ne Weile. Der Körper ist die Zucker-Spritzen ja gewöhnt. Darum wirst du auch nicht morgen schon fitter wenn du heute umstellst. Es kann sogar erstmal schlimmer werden. Aber irgendwann ist das überstanden und du hast einen viel konstanteren Energiehaushalt und somit auch mehr Antrieb über den Tag. Garantiert!

 

Keine Bewegung und den ganzen Tag sitzen

Sich mehr zu bewegen, kostet erstmal Energie… Energie die du ja gefühlt gerade gar nicht hast. Es fühlt sich also so an, als würdest du von dem bisschen Energie dass du übrig hast noch was abzwicken müssen, um dich mehr zu bewegen. Das ist völlig richtig!

Man könnte glatt denken, dass das kontraproduktiv sei und man mit seiner wenigen Energie eher haushalten sollte. In den meisten Fällen sollte man das aber nicht. Über die Zeit passiert nämlich das Gegenteil: Durch die regelmäßige Bewegung wachst du morgens schon mit mehr Energie auf.

Das dauert eine Weile und kann sich daher auch noch etwas länger kontraproduktiv anfühlen. Aber Fakt ist: Bewegung macht das Immunsystem stärker, baut Stress ab, lässt einen besser schlafen – das alles führt am Ende zu einem Energiezugewinn.

Man muss keinen Marathon laufen. Fünf km am Tag machen viel aus. Aber wenn deine größte Bewegung der Gang zum Supermarkt um die Ecke war, dann läuft was falsch.

Langes Sitzen ist genau so schwierig und wird oft als „das neue Rauchen“ bezeichnet. Komischer Vergleich, aber auch da ist was dran. Lages Sitzen hat alle möglichen Nachteile, und die lassen sich auch nicht mehr allein über Bewegung aufwiegen.

Wenn du zu viel sitzt, kann dein Gehirn über die Zeit wie das einer Demenzkranken Person aussehen. Sitzen erhöht auch das Risiko von Herzerkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Bluthochdruck und hohem Cholesterinspiegel, die alle eine Rolle bei der Erkrankung spielen. Das Blut sammelt sich in den Beinen, dein Gehirn wird weniger durchblutet. Der Körper schaltet in einen Sparmodus. Außerdem bekommst du davon eine schlechte Körperhaltung.

Sitzen war evolutionär so eigentlich auch nie vorgesehen. Zumindest nicht so, wie wir es praktizieren. Es macht uns antriebslos.

 

Zu viel Alkohol

Die meisten Menschen denken „1-2 Bier am Abend, was kann das schon ausmachen?“. Schließlich haben sie davon ja keinen Kater. Alles um uns herum propagiert „Alkohol ist Teil unserer Kultur. Es gehört zum Genuß dazu.“ Fakt ist aber: Alkohol ist ein Nervengift.

Man kann es konsumieren. Das ist ja völlig ok, wenn es bewusst erfolgt. Aber man sollte es nicht beschönigen. Gift ist Gift.

Auch wenn du es nicht in Form eines Katers wirklich spürst, der Alkohol lähmt dich. Er entfaltet schon bei 1-2 Bier am Tag über die Jahre seine lähmende Wirkung immer mehr.

Es bildet sich Viszeralfett um deine Organe. Es bremst deine Verdauung. Es wirkt sich auf deine Zellen aus. Es wirkt sehr subtil, aber hat eine große Negativ-Wirkung auf Zeit.

Das ist ja auch das Gemeine daran. Man sitzt als regelmäßiger Alkohol-Konsument wie ein Frosch im Wasserglas, dass langsam erhitzt wird. Es mag dauern, bis du 50 oder 60 bist. Aber es wird sich rächen. Wenn du das in Kauf nehmen möchtest, dann tue es. Aber sei dir der Auswirkungen bewusst.

Regelmäßiger Alkoholkonsum ist nicht sfür Menschen, die bis ins hohe Alter fit und agil sein wollen. Es ist erst recht nichts für Menschen, die bereits jetzt unter Antriebslosigkeit leiden und diese loswerden wollen.

Soweit meine Top 3 des „Ich fühl mich kacke“-Starterpakets. Wer diee drei Punkte angeht, ist schon einen großen Schrit weiter. Und nicht vergessen: Es dauert Wochen oder meist sogar Monate, bis die positiven Auswirkungen so richtig zur Geltung kommen. Halte durch!


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